Neuigkeiten aus dem All auf unserer Raumstation
Desöfteren schon habe ich mich als Begeisterten von dem geoutet was da so über unseren Köpfen passiert, wo noch nicht allzuviele Menschen vorher gewesen sind. In letzter Zeit waren die Nachrichten von dort recht rar, was wirkliche Nachrichten betraf. Immer wieder ging es nur um die Probleme bei der Entsorgung dessen, was im Klo landen sollte. Auch recht aufregend war schon dass eine Astronautin ihren Werkzeugkoffer im All vergessen hatte. Klar, ein Werkzeugkoffer mit einer Reisegeschwindigkeit von 20.000 Kilometern pro Stunden kann schon so manchen Satelliten zerfetzen. Das schafften die mittlerweile aber auch schon ganz allein. Natürlich hat kein amerikanischer einen amerikanischen Satelliten getroffen. Es mußte unbedingt der Satellit eines Landes getroffen werden, das sich mit den Amerikanern nicht so gut versteht, und gleich erstmal wurde pure Absicht unterstellt. Bei den Preisen, die so ein Satellit kostet mit den ganzen Aufwendungen, die nötig sind, so ein Teil überhaupt erst einmal in eine sichere Umlaufbahn zu transportieren, wundere ich mich eigentlich dass kein Krieg losgebrochen ist. Auch dass so selten Satelliten miteinander kollidieren mag ein Wunder sein, so voll wie es da oben mittlerweile ist. Auch können wir sehr froh darüber sein, dass die meisten Objekte verglühen, wenn sie durch die Atmosphäre treten. Das mag für die Astronauten immer wieder ein gefährliches Hindernis sein, doch zu unserer Sicherheit ist es schon sehr viel besser. Denken wir nur an den Schrott, der auf uns herniederfallen könnte, oder kleine Meteoriten, die voll mit Bakterien aus anderen Galaxien sein könnte werden so erst einmal vollständig durchgebraten bevor sie sich in unserer Atmosphäre entfalten können.Gestern wurden endlich die neuen Solarsegel auf der ISS vollständig entfaltet. Es geht wohl weniger um den Anblick, der mich am meisten beeindruckte, als mehr um die technischen Daten, und die Mehrleistung an Kilowatt, die nun auf der Raumstation verwendet werden können. Natürlich ist das genannte Gewicht von 16 Tonnen schon kein Leichtgewicht mehr, und der Transport ins All sollte sogar für das SpaceShuttle Discovery nicht leicht gewesen sein. Mit dieser neuen Erweiterung auf acht Solaranlagen können ab sofort 6 statt nur 3 Astronauten ständig auf der Raumstation leben. Vergessen sollte man bei all dem Vorstoß in neue Gefilde, dass wir uns das Leben dort wohl etwas zu luxoriös vorstellen. Das ist nicht Star Trek, und in unserer Zeit gibt es dort noch keine künstliche Gravitation, und was mit so einer kleinen Raumstation passieren kann, wenn ein großes außerirdisches Raumschiff zu Besuch kommt, haben wir wohl fast alle in Independence Day gesehen, wenn das wohl auch noch die etwas kleinere russische Raumstation MIR war, die schon vor einigen Jahren fast kontrolliert, aber ohne Unglück, im Erdorbit verglüht ist
Der Artikel wurde am 21.03.2009 von Stefan Kremz veröffentlicht.
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