Die meistbesuchten Seiten des Internets
Ich habe mir mal die wirklichen Top-Seiten des Internets mit Hilfe von der bekanntesten RankToolSeiten wie Alexa.com, Compete und Quantcast herausgesucht. Zur Hilfe habe ich auch noch eine Karte genommen, die ich als Hintergrundbild an meinem Arbeitsplatz verwende, dessen Ursprung ich aber erstmal wieder ermitteln muß. Mit der Zeit verfliegen die Quellen einfach so.Auf Platz 1 ist natürlich Google, wie konnte es auch anders sein. Sein PageRank-Algorithmus und damit effektiven Filtereffekte sind bisher ungeschlagen. Klare Vorteile von Google sind auch Google Analytics, welches jeder kostenlos nutzen kann um seine Besucher besser beurteilen zu können. Weitere große Errungenschaften sind verschiedene Möglichkeiten des Suchens nach Videos, Bildern, Blogs und sogar nach Code aus OpenSourceProgrammen. Nicht vergessen darf man natürlich auch nicht, dass man sich einen Account erstellen kann, in dem man gewisse Dinge erstellen kann, wenn man beispielsweise kein Office auf seinem Rechner nutzen kann oder möchte. So hat man solche Dinge auch immer dabei.
Ganz nah dahinter, auf dem zweiten Platz, folgt sofort Yahoo, welcher in einigen Bereichen der Welt klar die Nase vorn hat, in denen sich beispielsweise Google gar nicht mehr blicken lassen darf, oder auch in Amerika ist Google nicht überall so beliebt wie die Nummer 2 unseres Planeten. Yahoo zeichnet sich durch viele OpenSource und Api-Tools aus. Sein Analyse-Tool Web Analytics ist allerdings nicht kostenlos, sondern kostet in der Minimalversion schon fast 40 Euro pro Monat, was aber auch sehr viel mehr können soll, und in Echtzeit agiert. Bei Google hat man einen Überblick über seine Daten erst immer am darauffolgenden Tag in der richtigen Fassung. Übernommen hat Yahoo für dieses Toll die Firma IndexTools im April 2008.
Platz 3 mit einem überwältigenden Trafficergebnis, auf welche Yahoo und Google verweisen, obwohl das Unternehmen YouTube von Google aufgekauft wurde, und nun ein Teil des Google Universums ist. Doch blendet Yahoo in seiner Websuche auch gern YouTube-Videoergebnisse ein. Vielleicht ist das eine Art Freundschaftsbekundung an Google um Microsoft zu zeigen, wo sie eher stehen wollen. Stark zugenommen hat die Verwendung von YouTube nachdem die Google Videosuche aus dem Programm entfernt wurde. Diese Entwicklung war aber nach dem Kauf von Youtube verständlich um sich nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen. Dies funktioniert schließlich nicht überall, nur bei Saturn und Media Markt.
Besuchergigant 4 des Internets ist Facebook, welcher die Ära des sozialen Internets eingeläutet hat, und heute der absoute Marktführer bei Personenprofilen ist. Beim Registrieren schon wird einem Angeboten, dass wenn man beispielweise ein Postfach besitzt, dessen Funktion ein Adressbuch beinhaltet, dass Facebook sich dort einloggt und diese Daten ausliest, um diese Personen anzuschreiben und der Freundesliste hinzuzufügen. An dieser Stelle ging es mir zu weit. Wen ich dort aus meinen Listen eingetragen haben möchte, möchte ich selbst entscheiden und manuell tun. Aber die Möglichkeit selbst finde ich gut, schließlich hat nicht jeder ein Problem damit. Genauso übernimmt Facebook aber auch Adressbücher anderer Programme wie Microsoft Outlook. Gegenüber vieler anderer Social Communitys werden hier einem auch noch ein paar Spezialunterhaltungen in Form von zusätzlichen Programmen geboten. Auch ich bin dort nun seit über einer Woche zu finden.
Auf den nächsten Plätzen zu finden sind die beiden Giganten des Microsoft-Imperiums, welche nicht microsoft.com sind, sondern wirklich Windows Live und das Microsoft Network msn.com. welche mit Refererspam die Homepagelogneugierigen Internetuser auf ihre Seite locken.
Wikipedia folgt mit großen Schritten. Knapp 90% aller Benutzer werden durch Suchergebnisse von Google und Yahoo gebracht. Einen großen Dank an Quantcast für diese Aussicht auf eine mal wieder höchst dubiose Erfahrung. Aber dank Quantcast weiß ich auch welche Altersschichten, und welches Geschlecht um welche Uhrzeit den Spiegel online gelesen hat. Deren Kristallkugel hätte ich auch gern.
Mit großer Verwunderung mußte ich feststellen, dass auf der Position 8 der meistbesuchten Seiten des Internets blogger.com steht. Das BlogImperium von Google, wobei doch Wordpress.com-Blogs häufiger vertreten sind. Aber die Vorteile ein Suchmaschinenbetreiber zu sein ist wohl sehr positiv, wenn man Besucher auf die eigenen Blogs lenken möchte.
Danach folgt dann die Social Community MySpace im MultimediaFormat, bei welcher man sich, wie bei Youtube Videos ansehen und hochladen kann.
Die TopTen der erfolgreichsten Internetseiten beendet sich mit Baido.com, die Suchmaschine Nummer 1 in China, also dem Google Asiens, denn Google ist dort wegen einiger Dinge nicht besonders beliebt. Die Möglichkeit 2 im asiatischen Raum etwas zu suchen und zu finden ist meist Yahoo. Viel Platz bleibt dort nicht mehr um sich als Suchmaschine zu etablieren.
Danach erscheint dann WordPress, die ich eigentlich viel eher erwartet hätte. Der Welt erfolgreichster Blogsoftware, welche ich nicht nutze.

Der Artikel wurde am 09.04.2009 von Stefan Kremz veröffentlicht.
