Nach Live kommt Kumo
Dürfen wir gespannt sein, wird es wirklich eine Verbesserung geben, oder wird das auch so ein Google-Killer-Witz? Die Rede ist von Kumo, der neuen Suchmaschine von Live. Bisher ist die Suchmaschine des Betriebssystem-Giganten auf Platz 3, allerdings mit einem sehr geringen Anteil. Die Suchmaschine schafft es bei vielen Keywords nicht einmal 30 Suchergebnisse zu präsentieren und lockt ihre User mit RefererSpam, der einen User vortäuscht zu sich auf die Seite.Seit diesem WolframAlpha, dem Google-Killer frage ich mich was eine Suchmaschine wirklich können soll. Ich bin auf die Erkenntnis gestoßen, dass eine Suchmaschine eben keine Wissenssammlung sein soll, sondern wirklich jemand sein soll, der einem zeigt wo im Internet ich was finden kann. Also ein Zeiger auf Webseiten, die ich vielleicht noch nie gesehen habe. Ich will nicht wissen was ein Flugzeug ist, sondern wirklich nach Last-Minute-Anbietern suchen, wenn ich in den Urlaub möchte. Um Auto zu fahren muß man schließlich auch nichts von Hydraulikflüssigkeiten verstehen.
Noch heißt es, dass Google Punkte verlieren kann, wenn Kumo auf dem Markt ist. Aber was will den Microsoft besser machen an seinem System von Live? In letzer Zeit wurden wir doch bei diesen Neuigkeiten nur enttäuscht. Wenn Microsoft es mit Kumo schaffen sollte wenigstens mal 100 Ergebnisse bei jedem TopKeyword auf den Bildschirm zu bringen können sie schon stolz auf sich sein.
Meine Meinung ist immer noch, dass sich Microsoft lieber wieder auf seien sehnscheidenfreundliche Tastaturen zurückziehen sollte. Betriebssysteme werden unwichtig, und semantische Suchen im Internet sind sowas von überflüssig, wie ich es gar nicht beschreiben kann.
Der Artikel wurde am 21.05.2009 von Stefan Kremz veröffentlicht.
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