G.I.Joe Geheimauftrag Cobra - König des Actionfilms
Kino ist doch durch einen Fernseher nicht zu ersetzen. Leider lief der Film am Dienstag nicht mehr am Alexanderplatz, also sind wir auf das UCI Friedrichshain ausgewichen. Bisher hatte ich das Kino dort immer übersehen, aber es ist meiner bisherigen Kinoerfahrung ebenbürdig. Allerdings lohnt sich Dienstag als der vergünstigte Kinotag nicht wirklich.Der Film spielt wie könnte man es sich anders vorstellen, in der Zukunft, angeblich in einer nicht allzuweit entfernten Zukunft. G.I.Joe ist eine Geheimpolizei der USA, welche neueste Technologien nutzt im Kampf gegen das Verbrechen. Beschleunigungsanzüge, Nannitentechnolige und Fahzeuge, in denen man heutzutage nur träumen kann. Innerhalb der ersten 15 Minuten des Films dachte ich, dass ich in einem gigantischen Videospiel sitze, wo man nur zuschauen und nicht selbst mitspielen kann.
Action ist das, was der Film näher bringt. Die Übertreibungen, die man aus James Bond-Filmen kennt, kommen einem sehr mickrig vor nach diesem Film. Aber genau das ist wohl das Gute an dem Film. Wer Action mag, wird diesen Film an die Spitze seiner Sammlung stellen. Auch an Humor fehlt es nicht, wenn auch die besten Sequenzen sind bereits im Trailer enthalten.
Geheimorganisation G.I.Joe hat sein Einsatzzentrum unterirdisch in der Wüste Ägyptens. Die Waffenhersteller M.A.R.S., welche den Diebstahl ihrer eigenen Sprengköpfe vortäuschen wollen, haben eine ganze Stadt unter dem ewigen Eis des Nordpols.
Gegenüber diesen Special-Effects kommt einem Star Wars 3, welcher als letztes gedreht wurde, vor, als wenn er um die Kneipe an der Ecke ohne Computeranimation auskommen mußte.
Die Flugzeuge erinnern irgendwie an Skynet, dem System aus Terminator, das die Menschheit vernichten will, nachdem es ein eigenes Bewußtsein entwickelt hat.
Ich hatte mir nicht halb so viel von dem Film versprochen, wie er gehalten hat.

Der Artikel wurde am 17.09.2009 von Stefan Kremz veröffentlicht.
