Erste Vorteile eines Blogs
Im Internet gibt es immer mehr Blogs, jeder von diesen Bloggern hält sich für einen Schriftsteller, Autor oder Journalist. Das Medium Internet gibt jeden Menschen auch ohne dem Erlernen einer Websprache wie php, cgi, jsp, javascript oder auch nur html die Möglichkeit Wort zu veröffentlichen. Jedermann kann also andern Menschen zeigen wie man tickt, worüber man nachdenkt und mit was man sich beschäftigt.Was aber nach einen Blog aus? Ist es nur das Einfache Schreiben, ist es die Form an sich, dass das Aktuellste immer auf der Startseite oben steht, und nicht wie auf vielen Homepages in der 10. Ebene vergraben wiederzufinden ist. Warum aber schreiben die Menschen für die Öffentlichkeit? Eventuell ist es der Kostenfaktor, der hier nicht so hoch ist, wie wenn man zu einem Verlag rennt und sein Manuskript abdrucken lassen möchte, um sein Werk anderen zeigen zu können in einem ordentlichen Zustand. Vielleicht ist es nebenbei noch eine gewisse Extrovertiertheit, das sich vergraben bei diesen Menschen wiederfindet, und sich so an die Oberfläche graben konnte. Ob diese gesund, übertrieben, oder einfach fehl am Platz ist, werde und möchte ich als Möchtegern-Blogger sicher nicht entscheiden.
Seit einiger Zeit sind auch Blogs sind nicht mehr aus dem Berufsalltag, der Selbständigkeit oder dem Vereinsleben wegzudenken, um an mehr Kunden oder neue Vereinsmitglieder zu gelangen, und sich so gut wie nur möglich vor- und darzustellen. In der heutigen Zeit ist es einfach wichtig immer aktuell zu sein, und seinen Kunden aktuell auf den neusten Stand zu halten. Es reicht einfach nicht mehr nur auch auf dem Markt zu sein, man muss heute immer wieder neu zeigen wo man steht, dem ständigen Konkurrenzkampf trotzt, und immer aufs neue Kompetenz auf seinem Gebiet vermittelt. Auch hier hilft der Blog, da sicherlich heutzutage nicht nur der Chef bloggt, sondern auch die Arbeitnehmer ran müssen. Klar, ist eine Homepage auch eine schöne Sache und viele Top-Positionen in Suchmaschinen werden von Webseiten ohne Blog errungen, aber das werden immer weniger.
Ein Vorteil von Blogs ist der RSS-Feed den man natürlich auch in Homepages, Foren und Wikis wiederfindet. Er ist also recht universell einsetzbar und vor allem immer gleich aufgebaut dank seiner standardisierten XML-Struktur, und ist damit gut für die Verbreitung geeignet. Suche ich aber nach einem bestimmten Thema oder einer Antwort auf eine Frage, so suche ich nicht in meinem Blog, sonst bräuchte ich nicht nach suchen, schließlich bin ich noch nicht so vergesslich. Auch suche ich dann nicht in Blogs von Freunden oder folge deren Empfehlungslinks. Nein, ich suche gezielt in Internetsuchmaschinen wie Google oder Yahoo. Oh ja, ein Freund von Bing aus dem Hause Microsoft bin ich sicherlich nicht, und werde ich auch nicht mehr. Der Google-Killer Wolfram Alpha ist auch nur ein Lacher nach dem Erscheinen gewesen. Dann ich doch lieber noch bei Wikipedia nach dem was Menschen dort schriftlich verbrochen haben für den Rest der Menschheit.
Viele Menschen denken da genauso wie ich was die Wichtigkeit von Suchmaschinen angeht und deren Nutzbarkeit. Diese gehen auch nicht von Homepage zu Homepage, sondern suchen gezielt per Google, der weltweit größten Suchmaschine des Internets. Damit man dort zu finden ist gibt es viele Faktoren, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte. Aber genau hier kommt der RSS-Feed wieder ins Spiel, denn Suchmaschinen besuchen Webseiten, Foren, Blogs, Wikis, Galerien und was es da noch so alles gibt. Suchmaschinen möchten aber möglichst viele Webseiten besuchen, daher kostet es Zeit wenn viele Unterseiten gecrawlt werden müssen. Alle aktuellen Artikel in einem Blog beispielsweise werden, außer der Feed ist deaktiviert, immer im Feed dargestellt. Google weiß also immer sofort von allen aktuellen Aktivitäten ohne viel Zeit zu verlieren durch den Feed. Gründlichere Crawlvorgänge werden natürlich trotzdem noch durchgeführt, müssen aber längst nicht mehr so häufig gemacht werden. Durch den Tag link können nun neue Artikel sofort aufgenommen werden, dank Standardisierung. Ein RSS-Feed hat meist zwischen 20.000 bis 40.000 Zeichen inklusive der notwendigen XML-Tags. Wird die gesamte Webseite gecrawlt, so kommen leicht bis zu 1000 mal soviele Zeichen zusammen. Es gibt natürlich auch größere RSS-Feeds, aber man muss es nicht übertreiben bei der Herausgabe von Daten, und ein kurzer Anfang zum neugierig machen sollte immer reichen. In meinem Blog kommt Google oder vielmehr deren Bots beispielsweise zweimal pro Tag vorbei, meinen Feed lesen sie aber bis zu zehn mal pro Tag aus. Soviel kann ich zwar nicht schreiben, aber sie versuchen so schnell wie möglich alles Aktuelle zu bekommen, und immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Wenn Google keine große Mühe hat, und auch sonst alles gut optimiert ist mag Google den Blog, und wir dafür Google für viele neue Leser. Standardisierte Wege können also große Vorteile mit sich bringen für beide Seiten. Bei der Entwicklung kann man sich Gedanken über andere Dinge machen, als was man noch alles an Tags in seinem Feed unterbringen könnte. Es kommen also tatsächlich viele gute Seiten an einem Blog ans Tageslicht, die außer der Usability noch positiv zu Gute schlagen. Webseiten haben ohne großen Aufwand keine Feeds, die man leicht auslesen lassen könnte.
Nach Blogthemen oder Inhalten von Blogs kann man auch gut in Blogsuchmashcinen wir rss.Germanblogs.de oder Wikio suchen, wenn man mal andere Wege als immer nur Google Blogsearch gehen möchte. Manchmal ist stöbern in diesen Artikelsammlern hilfreich um etwas zu finden nachdem man bisher gar nicht gesucht hat.
Für mich war nie das Schreiben im Vordergrund, sondern das Entwickeln des Blogs und das Erweitern der Möglicheiten. Die meisten Ideen sind nicht neu und viele andere nutzen diese schon vor mir, da schon andere sie geschaffen haben, aber darum geht es nicht, denn um neue Möglichkeiten zu entwickeln muß man die alten gut kennen und mit ihnen umgehen können. Bis auf die Javascript-Klassenansammlungen in Prototype und deren Gefolge, die man allgemeingültig als Framework bezeichnet, ist der gesamte Quellcode des Blogs vom ersten bis zum letzten Zeichen auf meinem Mist gewachsen, und das ist es worum es mir dabei geht. Aber klar habe auch ich meinen Spaß daran gefunden meine Worte niederzuschreiben, der Welt zu präsentieren und dank der Kommentarfunktion andere Sichtweisen oder Ergänzungen zu lesen. Da sind wir wieder auf einen großen Vorteil des Blogs gegenüber einer Webseite gestoßen, der in jedem Blog frei Haus mitgeliefert wird, das Kommentarsystem mit dem interaktiv die Besucher mitmachen können.
Der Artikel wurde am 14.11.2009 von Stefan Kremz veröffentlicht.
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