Das Google Wunderrad
Eine tolle Erfindung, denn Menschen wollen nicht lesen. Gerade wenn die Texte länger werden, fällt es vielen Menschen einfach nur noch schwer sich zu merken was zu Beginn des Textes stand. Sie wollen sich nur Bilder anschauen, anklicken, rumklicken, zumindest muß alles schön grafisch verarbeitet sein. Das wird wohl auch einer der Gründe sein, warum die gute alte Konsole immer mehr verschwindet und mehr und mehr grafische Oberflächen, selbst zum Administrieren verwendet werden.Beim Prüfen der Ergebnisse bin ich mal die Google-Seiten durchgegangen bei den Keywords, bei denen ich Besucher hatte. Teilweise auf der 30. Seite kam da erst der Link zu meinem Blog. Nein, Langeweile hatte ich nicht, die Abfragen waren natürlich automatisiert. Innerhalb der normalen Websuche von Google, die vorwiegend aus Text besteht ist bekannt, dass nur ca. 4% aller Suchenden überhaupt auf den Link zur zweiten Seite klicken. Bei der Google-Bildersuche ist das ganz anders. Da können die Leute stundenlang herumklicken.
Genau daher entstammt wohl die Idee des Wunderrades. Man bekommt grafisch dargestellt mit welchen Begriff das eingegebene Keyword verwandt ist. Ich habe in der Suche meinen Nachnamen eingegeben: Kremz. Als einzige Assoziation bekomme ich meinen Vornamen in Verbindung mitmeinem Nachnamen: Stefan Kremz

Als Assoziation von meinem Vor- und Nachnamen bekommt man "Blog von Stefan Kremz".

Als Assoziation von "Blog von Stefan Kremz" bekomme ich den Oberbegriff meiner Zweitausbildung "Technischer Assistent" und "Welli.net". Klickt man nun auf Welli.net, ist das Ende erreicht, und man steckt in einer Sackgasse. Beim Klick auf den Technischen Assistenten bekommt man alle Unterarten aufgelistet, die man ergreifen kann.

Überraschend sind die Assoziationen von Welli, dem Kosenamen des Wellensittichs:


Der Artikel wurde am 05.12.2009 von Stefan Kremz veröffentlicht.
