Avatar - Aufbruch nach Pandora
Der großangepriesene Film vom Ende des letzten Jahres wurde auch nun von mir endlich gesehen. Klar, in 3D wirkt jeder Film erstmal sehr viel besser, aufregender, actionreicher, interessanter und schöner als in 2D. Aber auch mit diesem Vorteil, der im Angesicht, mit der Brille auf der Nase mehr aussieht wie ein Nachteil, bin ich von dem Film absolut begeistert gewesen. Ich bin schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung dieses ersten Teils einer Trilogie.Die Story dreht sich um einen Soldaten mit dem Namen Jake, der im Rollstuhl sitzt und in die Fußstapfen seines Bruder tritt, der als Wissenschaftler am Avatarprogramm teilnahm, bevor er verstarb. Das Avatarprogramm ist ein Projekt, bei dem man in einen Körper tritt, der eine genetische Mischung zwischen einem Außerirdischen Na'vi und einem Menschen ist. Der Grund dafür ist die für Menschen giftige Atmosphäre des Planeten Pandora, sowie ein sehr viel stärkeres Skelett, den man auf dem recht rauen Planeten gut brauchen kann. Die Menschen sind auf dem Planeten um ein Mineral abzubauen, das es nur dort gibt. Zwischen dem Menschen und dem Mineral stehen allerdings die Na'vi. Diese müssen umgesiedelt werden, doch dazu sind die blauen außerirdischen Kreaturen nicht bereit. Sie leben in friedlicher Harmonie mit ihrer Umwelt und ihrem Glauben.
Je länger Jake jedoch unter den Na'vi lebt, je mehr er sich in die weibliche Neytiri verliebt, desto mehr fühlt er mit ihnen, und ist immer weniger bereit seine Vorgesetzten bei der geplanten Umsiedelung zu unterstützen. Immer mehr wird er zum Kolaborateur an seiner eigenen Rasse damit seinen neuen Freunden nichts geschieht.
Zu dem Film kann ich wirklich nur sagen, dass er absolut großartig gemacht wurde. Dieser einzigartige Urwald mit seinen fluoreszierenden Pflanzen, riesigen Bäumen und einzigartigen Tierwelt, mit den die Na'vi jederzeit eine Verbindung eingehen können, sind super dargestellt. In derartigen Science-Fiction-Filmen sind Special Effects wichtig. Der Avatar hat alle bisherigen Zielsetzungen durchbrochen.
James Cameron hat mit seinem neusten Meisterwerk seine bisherigen Filme, wie Terminator 1 und 2, Titanic, True Lies und Aliens weit hinter sich gelassen.
Der Artikel wurde am 13.01.2010 von Stefan Kremz veröffentlicht.
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