Google - Sehenswürdigkeiten, Privates und Wissen
Sehenswürdigkeiten, Privates und Wissen vermischt ist wohl die neue Devise wenn man sich die Google Maps ansieht. Seit kurzer Zeit kann man seine privaten Bilder seiner Umgebung, seines Urlaubes oder seiner Unternehmungen bei Google mit Hilfe von Panoramio ins Internet laden und zu den Koordinaten hinzufügen an denen das jeweilige Bild entstand. So können sich Besucher der virtuellen Google-Karten jederzeit darüber informieren wie die Gegend aus der seitlichen Perspektive aussehen, schließlich werden Karten von oben aus dem Weltall oder aus Flugzeugen erstellt. Ich habe mal die Gegend um den Alexanderplatz abgesucht nach Bildern. Hier scheint jedes dritte Bild vom Fernsehturm zu sein. Damit sei wohl bewiesen, dass es sich um eines der Wahrzeichen Berlins handelt. Dieses nur zum Thema, dass es sich bei diesem Symbol nur noch um ein Relikt handeln würde, wie ich nun schon des Öfteren in Berliner Blogs gelesen habe. Doch ein wenig mehr Kontrolle von Google wäre doch gut. Handelt es sich bei den Bildern um Sehenswürdigkeiten oder aussagekräftige Bilder, welche die Gegend gut beschreiben, finde ich dieses Instrument der Darstellung für sehr nützlich. Aber viele Bilder, die ich mir angesehen habe, sind einfach nur nichtsaussagend für die Allgemeinheit. Schön, dass wir nun wissen wer welches Unkraut in seinem Garten stehen hat. Da ist für mich mal wieder die Grenze der Platzverschwendung auf Servern erreicht. Man man den Benutzern des Internets wirklich alle zur Verfügung stehenden Kapazitäten zur Verfügung stellen? Aber das Internet ist ja inzwischen ein riesiges soziales Netzwerk geworden, in dem alles immer schneller, günstiger und sozialer wird.Hier ein positives Beispiel der Google Maps Neuerung:
... und hier etwas, dass die Welt nun wirklich nicht braucht:
Doch Google hat seine Datenbank nun auch visuell um Wissen erweitert. Klickt man unter Mehr Wikipedia an, so sieht man überall auf der Karte, was dort passiert ist, oder was es über diesen Ort zu wissen gibt.
Beispiel: Prenzlauer Tor

Der Artikel wurde am 11.10.2008 von Stefan Kremz veröffentlicht.
