Die 386er CPU
Gestern vor 23 Jahren wurde der erste 386er von Intel in den Dienst gestellt. Ist das wirklich schon so lange her? Ich erinnere mich noch gut an meinen alten 386er. Zuerst lief Microsoft Windows 3.1 auf der Desktop-Kiste, später Windows 3.11 for Workgroups. Die Taktgeschwindigkeit der DX-CPU betrug gerade mal 33 MHz. Mein Notebook heutzutage hat ca. 2 mal 2,6 GHz. Sich diesen Fortschritt einmal in Prozenten vorzustellen, ist kaum möglich.Leider kann ich mich an das Arbeitsspeichervolumen von damals nicht mehr erinnern, aber meine erste Festplatte hatte nur 10 MB Kapazität. Irgendwann später mußte ich mir mal eine neue Festplatte kaufen, im Angebot war eine mit 100 MB Platz für Betriebssystem und Daten. Damals fragte ich mich noch wozu man denn soviel Platz benötigt, und daß da das Ende doch bald erreicht sein würde, wenn die diese kleine Hardware so weiterentwickeln würden. Doch ein Ende ist heute nicht in Sicht. Das Schlimme an den damaligen Festplatten war nur, daß man den Stecker in beiden Richtungen einstecken konnte, und nur eine Seite korrekt war. Das änderte sich erst mit der zweiten Generation von ATA, die dann eine kleine Einkerbung hatte, später kam dann SATA, die heute noch sehr aktuell ist. Dank des flachen Steckers ist falsches Einstecken gar nicht mehr möglich. Beim Durchblättern der aktuellen C`T, die mir ein Arbeitskollege geliehen hat, habe ich nun schon Festplatten gesehen, die den Terrabytebereich übersteigen. Der neuste Schrei jedoch sind Solid Stat Disks (kurz SSD). Mit diesen Datenträgern muß man jedoch einen Rückschritt des Speicherplatzes eingehen, oder richtig Geld ausgeben. Vorstellen darf man sich diese Festplatten wie Speicherkarten für Kameras. Dort gibt es keinen Lesekopf mehr, der gegen eine Platte knallen kann. Genau das ist mir vor kurzem passiert mit meiner Notebook-SATA-Festplatte. Im laufen Zustand sollte man niemals ein Notebook transportieren. Es war noch nicht einmal Absicht, denn das Gerät ist einfach unbemerkt nicht ausgegangen. Die Festplatte wurde dann immer lauter. Jedoch konnte ich knapp 90% der Daten retten bevor die Festplatte so laut wie ein Trecker war, und gar nicht mehr reagierte.
Der Artikel wurde am 18.10.2008 von Stefan Kremz veröffentlicht.
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Ronald Stock aus Wiefelstede (11.01.2009 - 10:15)
Hallo aus usA (unserem schönen Ammerland)!
Ja, bei diesem Beitrag wurden Erinnerungen wach. Daten wie 8MHz Taktfrequenz (umschaltbar auf Turbo mit 16 MHz!), 1MB Arbeitspeicher, 40MB Festplatte, 5 1/4 und 3,5 Zoll-Laufwerk, Betriebssystem DR-DOS 5.0. Mein erster Drucker, ein EPSON LQ 550, kostete seinerzeit fast 1.000 DM!
Der Artikel ist wirklich ein schöner Ausflug in die Geschichte.
Viele Grüße!
Ronald Stock
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Ronald Stock

