Skyline - Sieh nicht in das Licht!
Eigentlich ist der Film ein Independence Day für Erwachsene. Wäre Skyline vor Independence Day gewesen, hätte man den Nachfolger lediglich als Satire behandelt. In Skyline gibt es zwar einen Komiker, und auch eine lustige Szene, aber sonst ist der Film endlich mal ein reale Darstellung vom Untergang der Welt, wenn uns Außerirdische finden. Ein Endzeitdrama mit absoluten Spitzen-Special-Effects.Schon Stephen Hawkings hat beschrieben warum es besser ist wenn Außerirdisches Leben uns niemals findet. Wenn sie uns finden, sind sie definitiv weiter entwickelt. Weiter entwickelt zu sein heißt nicht, dass sie friedvoll sind oder bereit wären uns zu helfen. Eine evolutionäre Entwicklung bringt auch immer Zerstörung mit sich. Wie schon in Contact gesagt haben wir auch keine Hemmungen in Afrika auf einen Ameisenhaufen zu treten. Unbekanntes wird eben immer ausgenutzt und geplündert. Auf diese Art wurde auch Amerika den Indianern genommen. Ein Satz hat sich bei mir eingeprägt aus dem Film "Das Schweigen der Lämmer": "Man begehrt was man jeden Tag sieht". Auf Grund dieser Erkenntnis hat das FBI den Fall aufgeklärt.
Jedem, der nach einer Story wie aus Independence Day sucht, sollte sich die Idee den Film zu besuchen gleich wieder aus dem Kopf schlagen. Der Film ist eine actiongeladene Science-Fiction Verfilmung vom Ende der Welt. Es gibt kein Happy End. Nach 3 Tagen ist die gesamte Menschheit vernichtet. Es gibt keine Chance, denn sobald man in das Licht sieht ist man verloren. Es bringt die Adern zum starken Hervortreten, und gibt einem nur noch den Willen zu ihnen zu wollen.
Wenn einen das Licht erfasst hat gibt es so gut wie keine Chance mehr. Man wird dann von einem der Mutterschiffe aufgesogen. Sie wollen an die menschlichen Gehirne, welche sie als Energiequelle nutzen. Es ist viel schwarzes Blut zu sehen in dem Film, was ihn an manchen Stellen leicht ekelig macht.
Jeglicher Vorstoß von den Menschen werden sofort vereitelt. Selbst nach einem nuklearen Anschlag auf eines der größeren Raumschiffe brennt es zwar, fällt zu Boden und einige Teile von Los Angeles sind zerstört, doch das macht die Außerirdischen nur wütender. Das Schiff selbst setzt sich von allein wieder zusammen.
Einer der Hauptdarsteller ist Donald Faison, der allerdings nur bis zur Hälfte des Films durchhält, und dann von einem der Außerirdischen aufgesogen wird. Seit dem ersten Moment in dem Film sagte mir das Gesicht etwas, doch mir fiel die dazugehörige Rolle nicht ein. Nachdem ich nun den Namen gelesen habe, war es mir sofort klar: Es handelt sich um den Chriurgen aus "Scrubs - Die Anfänger".

Der Artikel wurde am 25.12.2010 von Stefan Kremz + veröffentlicht.
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Michael Thiem aus Leipzig (26.12.2010 - 03:46)
Hatte mir gestern den Film im Kino angeschaut, fand ihn ganz OK. Die Effekte waren nicht schlecht. Wer auf Science-Fiction-Abenteuer steht, dem wird Skyline gefallen.
Liebe Grüße aus Leipzig,
Michael
Liebe Grüße aus Leipzig,
Michael
Stefan aus Berlin (26.12.2010 - 15:14)
Da gehöre ich definitiv dazu. ;) Ich finde es einfach Klasse dass die fremde Intelligenz nicht nur eine Chance hatte, sondern auch gewonnen hat gegen die sich selbst überschätzende Menschheit.
ger aus Kiel (09.04.2012 - 00:58)
Ich hoffe es kommt ein zweiter Teil raus, der Film hat mich an einen anderen Scifi erinnert mit der gleichen Story, bei dem genau so wie bei diesem Film leider der Film bereits zu ende war, als man dachte jetzt gehts richtig los Im Netz wird zwar viel über diesen Film hergezogen, aber ich finde man kann diesen im Gegensatz zu anderen sh.te wie Born Ultimatum etc, mehrmals ansehen.

