Die Chroniken von Narnia - Die Reise auf der Morgenröte
Der dirtte Teil der Saga läuft nun auch in 3D im Kino und ist besser geworden als der Zweite. Leider fehlen inzwischen zwei der Geschwister der urspünglichen Besetzung: Peter und Susan, denn sie sind inzwischen zu alt für die Phantasiewelt Narnia, aber das wurde schon im zweiten Teil angekündigt. Der eigentliche Star aller Filme ist für mich die Krieger-Maus Reepicheep. Die beste Vorstellung lieferte sie zu Beginn des zweiten Films, als die Ritter im Farn verschwanden und man mit einem Monster rechnete, doch die kleine süße Maus zum Vorschein kam.Im dritten Teil herrscht immer noch der zweite Weltkrieg in der Menschenwelt. Edmund und Lucy wohnen bei einer Tante, dem Onkel und dem sehr nervtötenden Courin Eustachius. Durch ein Bild an der Wand gelangen sie diesmal nach Narnia. Im ersten Teil war es der Kleiderschrank und im zweiten der U-Bahn-Tunnel. Dieses Mal müssen die Könige von Narnia ihre Seefestigkeit beweisen, denn das Abenteuer gegen das Böse findet größtenteils auf dem Meer statt. Hilfe bekommen sie von König Kaspian aus dem zweiten Film. Ihre Aufgabe ist das Auffinden von den sieben Schwertern von Aslan, die in ganz Narnia verteilt sind bei Lords. Aber glücklicherweise wurden diese alle zum Insel des Sterns geschickt, sonst hätte man den Film auch in viele Teile unterteilen müssen, wie Harry Potter. Das wäre hier genauso wenig ertragbar.
Die Rolle des Cousins war sehr unnötig, und einzig als Drache war er erträglich, in das er durch seine Gier verwandelt wurde.
Am Ende hat Aslan, der Löwenkönig von Narnia auch Edmund und Lucy gesagt, dass dies ihre letzte Reise nach Narnia war, aber der Cousin wiederkommen darf. Da kann man nur hoffen, dass die Verfilmung von C.S. Lewis bei einer Trilogie bleibt, denn den werde ich ganz sicher kein zweites Mal ertragen. Allein die Stimme raubt einem den letzten Nerv. Der Synchronsprecher sollte sich dringen nach einem neuen Job umsehen, in dem er nicht sprechen muß.
Alles in allem ein sehr gelungenes Fantasyabenteuer, das den Kinobesuch wert war. Nicht immer waren die Figuren so scharf, wie es die Technik hätte hergeben können, und die Unschärfe war mit 3D-Brille genauso stark wie ohne. Aber Figuren wie Reepicheep machen das alles wieder gut und den Film zu einem echten Erlebnis.

Der Artikel wurde am 26.12.2010 von Stefan Kremz + veröffentlicht.
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