Die furchtbare Erfindung der Spam-Emails
Spam-Emails sind von den meisten Menschen unerwünscht. Man versucht sie heutzutage zu vermeiden, zu blockieren, man maskiert die Adressen und schreibt nur noch at oder ad statt dem bekannten @-Zeichen, stellt es nur noch auf Bildern dar oder verwendet Kontaktformulare, damit sie nicht öffentlich dargestellt werden muß. Für einmalige Anmeldungen gibt es inzwischen Wegwerfemailadressen, es gibt Blacklisten, auf die IP`s kommen, wenn von einer IP Spam versendet werden. SPF ist ein relativ neues Schlüsselwort, wenn es um autorisierte Emails geht. AOL wollte Geld für Emails verlangen, wie für SMS, damit Spammer es schwerer haben.Doch ein Mann sammelt diese. Ein sehr ungewöhnliches Hobby, und auch wenn ich selbst zu der Gruppe der Sammler gehöre, bitte nicht so etwas. Dank Greylisting und ein paar weiteren Spamfiltern, die bei mir täglich im Einsatz sind, habe ich diese Dinger so gut wie verdrängt. Emails zählen zu meinen Hauptkommunikationsmitteln, und wenn ich mir diese Dinger dann noch in großer Anzahl antun müßte, es also nichts dagegen gäbe, hätte ich sie schon aus meinem Leben verdrängt. Doch hier der Sammler dieser furchtbaren Erfindung. Er ruft in seinem Blog sogar dazu auf seine Emailadresse zu veröffentlichen, damit er mehr davon bekommt. Grafisch zeigt er wieviele Spams bei ihm eingetroffen sind. Auch wenn ich das für sehr merkwürdig halte, so wünsche ich ihm doch viel Glück.
>> Der Sammler von Spam-Emails: Spamschlucker
Der Artikel wurde am 01.11.2008 von Stefan Kremz veröffentlicht.
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