Tron Legacy 3D - Der zweite Teil vom Kult
Meine Kinokarten zur Premiere konnte ich leider wegen Ohrenentzündung nicht nutzen, und nun war der Film schon in den kleineren Kinosäälen verschwunden. Ich hätte nicht erwartet, dass das bei einer Kult-Fortsetzung so schnell geht.Vor dem Film wurde extra noch darauf hingewiesen, dass sich einige Szenen nicht im 3D-Format befinden, man die Brille aber trotzdem vor den Augen behalten soll. Dieses Wechselspiel sei beabsichtigt und gehört zum Film.
Der Film ist definitiv keine Fortsetzung des Kultfilms aus den 80ern. Es ist vielmehr eine neue, eigene Story, die viel mehr hermacht. Die Effekte möchte ich gar nicht erst beschreiben. Dieser Film gibt 3D eine ganz neue Bedeutung in der virtuellen Welt. Meist hat man den Eindruck von einer flachen 2D-Leinwand und mit Hilfe von 3D schaut ab und zu mal ein Teil plastik in den Kinosaal. Doch in diesem Film hatte ich den Eindruck als wäre eine Bühne im Saal.
Durch den Film aus den 80er Jahren hat man natürlich Erwartungen und allein das Kevin Flynn wieder von Jeff Bridges gespielt wird ist schon die halbe Miete.
Die Story ist diesmal viel ausgetüfftelter. Flynn Senior ist ein Computergenie und ist damit beschäftigt das Computerinnenleben darzustellen, damit man es sich nicht nur vorstellen kann, sondern sogar sehen oder anfassen. Nacht für Nacht arbeitet er an der virtuellen Welt, und versucht sie noch perfekter aufzubauen. Das daraus resultierende Betriebssystem, dass die Firma Encom herstellt bringt Flynn immer als Open Source heraus. Um schneller voranzukommen macht er eine digitale Kopie von sich, den er Clu nennt. Seine Aufgabe ist es diese virtuelle Welt perfekt zu machen. Ohne sein Zutun entwickelte sich in der virtuellen Welt isomorphische Algorithmen, die Flynn für ziemlich genial hält, doch für Clu sind sie nicht perfekt. Er beginnt alle zu vernichten und wendet sich gegen sein Vorbild. In dieser Nacht kann Kevin Flynn nicht wieder zurückkehren in die reale Welt. Ein paar Jahre später stirbt auch Flynns Frau, und Sohn Sam bleibt allein zurück. Er wächst im Ungewissen heran, ob sein Vater ihn verlassen hat, oder tot ist. Er kümmert sich nicht um das Erbe seines Vaters, die Firma Encom. Ist aber doch interessiert. Encom bringt inzwischen kein Open Source mehr auf den Markt, sondern teure Software. Dieses ändert Sam jedoch regelmäßig mit Veröffentlichung des Codes im Internet. Da er Hauptaktionär von Encom ist kann er dafür nicht einmal bestraft werden. Eines Tages kommt jedoch eine Nachricht von seinem Vater. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um eine Falle von Clu. Dieser will Kevin in der virtuellen Welt finden. Er hat sich mit der Iso-Frau Quorra im Outland versteckt. Eine spielerische Jagd ums Überleben beginnt. Clu will an Flynn herankommen um die virtuelle Welt mit einer Armee verlassen zu können um die Weltherrschaft zu übernehmen. Sam kann mit Quorra in die reale Welt zurückkehren, Kevin Flynn muß sich jedoch opfern, damit Sam zurück in seine Welt kommt, und die virtuelle Welt für immer zerstört wird. Es war jedoch nichts umsonst, denn die Revolution ist da, weil Iso Quorra sich nun in der realen Welt befindet und Wissenschaft und Medizin revolutionieren kann.
Zur Erinnerung habe ich gerade nochmal den Trailer vom ersten Tron herausgesucht.
Im Vergleich dazu der Trailer vom neuen Film:
Der Artikel wurde am 05.02.2011 von Stefan Kremz + veröffentlicht.
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