Sucker Punch
Seitdem der Film zu Ende ist frage ich mich was mir daran gefallen hat. Definitiv war die Musik gut, und die Special Effects waren auch nicht zu verachten, aber die Story ist doch ein wichtiger Teil des Films. Australierin Emily Browning läuft als Babydoll mit aufgespritzten Lippen den halben Film in einer bauchfreien Schuluniform herum.Der Sucker Punch ist umgangssprach der unerwartete Schlag, der einen unerwartet trifft.
Nachdem die Mutter Babydoll und ihrer Schwester stirbt, ist sie mit ihrem brutalen Stiefvater allein, der die beiden Mädchen schlägt und ihnen auch körperlich näher kommt. Als er sich an der jüngeren Schwester vergehen will zieht sie eine Waffe, verfehlt ihn jedoch, und tötet versehentlich ihre Schwester. Dafür kommt sie in das Lennox House, einer Anstalt mit ziemlich harten Mitteln. Der Stiefvater besticht den Pfleger, dass er die Unterschrift der Ärztin fälscht, damit an Babydoll eine Lobotomie durchgeführt wird.
Ihr bleiben 5 Tage für eine Flucht aus der Anstalt. Immer wenn sie tanzt versetzt sie sich in eine surreale Welt, die ihr einen Ausweg bieten will. Sie muß fünf magische Dinge finden um den Plan zu vollenden: Eine Karte, Feuer, ein Messer, ein Schlüssel und ein Rätsel. Im Wunderland kämpft Alice-Babydoll mit Schwertern, Raketenwerfern und automatischen Waffen gegen riesige Samurais, Roboter, Untote und Drachen.
„Wenn man einen auf dicke Hose macht, sollte man keine Angst davor haben sie herunterzulassen.“
„Wenn Du für nichts kämpfst, wird Dich alles besiegen.“
Der Artikel wurde am 31.03.2011 von Stefan Kremz + veröffentlicht.
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