Der Umstieg auf Google Chrome
Eigentlich war ich bis vor kurzem ein Verfechter Browsersoftware von einem Suchgiganten zu verwenden. Der Internet Explorer unter Windows ist wohl die größte Sicherheitslücke des Internets, und steht schon seit Jahren auf meiner Abschlussliste. Den einzigen Zweck, den dieses Programm erfüllt ist das Downloaden von einem alternativen Browser.Seit meinem Umstieg weg von Windows hatte ich weiter den Mozilla Firefox verwendet. Natürlich weiter in der aktuellen Version 4. Die neue vierte Generation hat mich an ein nachgemachten Google Chrome erinnert, der zudem noch schlecht realisiert war. Die Tabs liegen an der falschen Stelle, man muss zuviele unnötige Wege mit der Maus zurücklegen. Außerdem ist es noch nicht soweit für einen Umstieg, denn die meisten Addons sind noch gar nicht kompatibel.
Die Nachricht, dass man in diesem Jahr noch den Mozilla Firefox 7 herausbringen will hat mich auch erschüttert. Wozu in diesem Jahr noch drei weitere Revisionen, wenn noch nicht einmal die erste des Jahre, Version 4, sich nicht mal richtig eingependelt hat. Das ist keine Vorgehensweise, wenn man den Browsermarkt dominieren will, weil die User einfach verunsichert werden, welche Version sie denn verwenden sollen oder können.
Ständige Abstürze des gesamten Systems durch den Firefox haben mich in die Arme eines Suchgiganten getrieben. Seit drei Tagen verwende ich nun erfolgreich Chromium, den Google Browser. Vertrauen habe ich soweit, da der Browser Open Source ist, und sich schon viele den Quellcode angeschaut haben.
Ich bleibe nun auch bei diesem Browser, denn die für mich nötigen Addons (Webdeveloper Toolbar, Nofollow-Anzeige und Firebug) gibt es auch hier. Die Geschwindigkeit beim Surfen ist auch nicht zu vernachlässigen. Ein paar nette Features wie das resizen von Textareas sind auch schon dabei.
Wie ich feststellen musste, ist der Browser sogar recht empfindlich auf HTML-Fehler, was ich gut finde, denn wenn ein Browser den Code zu stark repariert kommt manchmal etwas ganz anderes dabei heraus, als man eigentlich zeigen wollte. Beim Coden von HTML bekommt man also eine höhere Qualität heraus.
Der Artikel wurde am 11.04.2011 von Stefan Kremz + veröffentlicht.
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