Google Chrome - Der Browser von Google
Noch vor ein paar Wochen war die Welt in heller Aufregung. Die Nachrichten waren voll mit der Neugikeit. Im Internet verbreitete es sich wie ein Lauffeuer. Google kam mit seinem ersten Browser auf den Markt. Es wurde als ein offensiver Angriff auf die führenden Internetbrowser Mozilla Firefox und den Microsoft Internet Explorer bezeichnet.Er bietet wie seine Konkurrenten Tabbed-Browsing. Der Firefox hat dieses Feature schon seit der zweiten Version, der Internet Explorer seit der siebten. Doch bei Chrome soll die Entwicklung noch weitergehen in den nächsten Versionen. Die Tabs sollen isoliert voneinander werden, so dass wenn einer abstürzt, die anderen weiterhin ausgeführt werden. So als wenn man verschiedene Browser laufen hat, und einen davon beendet.
Das sogenannte Omnipage soll nicht nur bisher bereits besuchte Seiten in der Adresszeile bei der Eingabe vervollständigen, sondern auch neue, passende Internetadressen von Google nachladen.
Auf der Startseite des Browsers sollen die meistbesuchten Seiten angezeigt werden, mit Thumbnailfunktion. Auch der Privacy Mode, wie er in der ersten Beta vom aktuellen Firefox erschienen ist, ist bereits integriert. Medien berichteten beim Firefox in letzter Zeit vom sogenannten Pornomodus, wenn sie den Privacy Mode erwähnten. Es werden keine Daten im Cache auf der Festplatte gespeichert.
Für Webapplikationen kann Google Chrome seine Startseite und die Toolbar abschalten, so dass man das Gefühl haben kann, es sei ein auf dem Rechner installiertes Computerprogramm.
Im Kampf gegen gefährliche Software auf Webseiten soll Chrome ständig mit Informationen für gefährliche Seiten versorgt sein, und warnt wenn man eine Seite betreten will. JavaScript will Google in Forum einer eigenen Engine mit dem Namen V8 eingebaut haben. Diese soll den Client besser schützen vor Angriffen aus dem Internet.
Google Chrome wurde auch wie seine Alternative Firefox als Open Source-Browser veröffentlicht. Allerdings wurden bisher nur einige Teile des Codes veröffentlicht, und die Installationstoutine selbst soll laut einer Internetzeitschrift Dateien installieren, die auch nach der Deinstallation weiterhin aktiv bleiben und Daten mit den Googleservern austauschen. Sollte man also das Interesse am GoogleBrowser verlieren, so sollte man auch den Ordern noch nachträglich löschen, in dem es installiert war.
Ob man von diesem aktiven Datenaustausch wirklich so begeistert sein kann ist fragwürdig, aber wohl heutzutage immer weniger zu vermeiden. Einige Dienste des Internets, welche beispielsweise Domain-Ränge erstellen, benötigen schließlich Daten woher die User kamen, wohin sie gingen und wieviele Seitenaufrufe sie begangen haben.
Der Artikel wurde am 08.11.2008 von Stefan Kremz veröffentlicht.
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