X-Men 4 – Erste Entscheidung
Wieder einmal wurde die Reihenfolge einer Filmreihe durcheinandergebracht. Doch dieser Einstieg in die Marvel X-Men-Reihe ist eine gelungene Fortsetzung, die mit den bisherigen nicht nur mithalten kann, sondern jeden Fan begeistert.Professor X alias Charles Xavier (James McAvoy) und sein Widersacher Magneto alias Eric Lansherr (Michael Fassbender) sind Freunde als sie sich kennenlernen. Doch Eric ist verbittert nach dem seine Mutter vor seinen Augen umgebracht wird, damit er Wut empfinden lernt um seine außergewöhnlichen Kräfte freizusetzen. Charles zeigt ihm, dass man seine Fähigkeiten auch mit anderen Geühlen beherrschbar machen kann. Es tauchen auch völlig neue Charaktere auf, die man aus dem bisherigen Filmen nicht kennt.
Mystique alias Raven Darkholme ist seit Kind an bei Charles und wird von ihm wie eine Schwester behandelt. Von Eric lernt sie jedoch, dass sie sich nicht schämen muss was sie ist, sondern stolz darauf sein sollte. Ihr Wunsch ist es zu der Zeit nämlich noch wie jeder andere Mensch zu sein.
In dem Film kommt aber auch das verkannte Genie Hank McCoy als „Beast“ , der schon im dritten Film eine Rolle einnahm. In diesem aktuellen Film wird gezeigt, dass Cerebro eine Erfindung von Hank ist, wie auch das Flugzeug, dass sich später unter dem Basketballfeld befindet, oder auch die ersten X-Men-Anzüge. Bevor er sich die Spritze gegeben hat um normal zu werden sah er eigentlich auch noch sehr normal aus. Die Spritze jedoch bewirkte das Gegenteil, und ließ ihn zum blauen, haarigen „Zottelbär“ Biest werden.
Einen kurzen Gastauftritt hat auch Hugh Jackmann als Logan „Wolverine“ bevor er sein Adamantium bekam, denn er sollte schon viel eher seinen Platz bei X-Men finden, doch er sagte Charles und Eric nur, dass sie sich ver***sen sollten. Seine Geschichte sollte sich auch in einem eigenen Film wiederfinden.
Um dem Film die nötige Stärke zu geben musste aber auch hier ein Schurke her, der das Böse darstellt. Sebastian Shaw, der von Kevin Bacon dargestellt wird, und die Kraft hat Energie aufzunehmen und abzugeben ohne Begrenzung, macht das wirklich gut.
Am Ende kommt heraus wie Charles in den Rollstuhl kam. Mit einem Witz zum Abschluss, nämlich dass er seinen Professoren-Titel nun verdient hat und wohl auch bald seine Haare verliert, verabschiedet sich einer der absoluten Top-Filme des Jahres 2011.
Der Artikel wurde am 09.06.2011 von Stefan Kremz + veröffentlicht.
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