Transformers 3 - Dark of the Moon
Langersehnt war das Action-Spektakel um die Hasbro-Roboter, die sich in Autos verwandeln. Bis vorhin fand ich es nicht schlimm, dass Megan Fox nicht mehr mitspielt. Viele Kritiken habe ich in den letzten Tagen gelesen über den wohl letzten Teil der Trilogie über Samuel Widwiki und seine außerirdischen Roboterfreunde.Nun war es endlich soweit, nachdem ich am Samstag schon Bumblebee in Originalgröße bei der Europapremiere im Sony-Center erleben durfte, habe ich den Film nun in der Vorpremiere gesehen.
Ich muss vielen Kritikern Recht geben, entweder man liebt Transformers oder man hasst sie. Für diesen Film gibt es keinen Mittelweg. Wer sich den Film nur ansieht, um eine andere Person zu begleiten wird arg enttäuscht werden. Seit heute kann ich mir also sicher sein, dass ich ein absoluter Transformers-Fan bin. Wenn die DVD herauskommt, so wird diese unbedingt in meinen Besitz wandern, auch wenn der Film von seinen Special-Effects lebt, und man diese auf kaum einem Fernseher widergeben kann. Dieser Film ist für das Kino gemacht.
Die Nachfolgerin von Megan Fox ist das Unterwäsche-Model Rosie Huntington-Whitely, welche keinerlei schauspielerisches Talent hat. Sie sollte bei der Unterwäsche bleiben und den Mund nicht öffnen. Für diese Rolle muss sie etwas besonderes getan haben, was nichts mit Talent zu tun hat. Diese Szenen hätte man komplett herausschneiden können. Finden Menschen wirklich diese aufgespritzen Lippen schön? Bei mir wächst da höchstens ein Ekel-Faktor. Es steht also fest, dass in Transformers kein Ersatz für Megan Fox gefunden wurde.
Die Story ist eigentlich ganz einfach gestrickt. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wetteiferten die Mächte des Planeten Erde um die Eroberung des Mondes, denn dort ist auf der dunklen Seite ein außerirdisches Raumschiff abgestürzt. Nachdem erste Proben genommen wurden geriet es in Vergessenheit und weitere Besuche auf dem Mond waren nicht mehr nötig, was eine Erfklärung zu sein scheint, warum seit den 70er Jahren sich niemand mehr dafür interessiert.
In dem abgestürzten Raumschiff befanden sich Elemente, mit denen erst andere Deceptions vom Mond auf die Erde teleportiert wurden, und später der gesamte Planet Cybertron, die sterbende Welt der außerirdischen Roboter, hergebeamt werden soll, damit die Menschen als Sklaven den Planeten wieder aufbauen dürfen.
Kritiker, die sich sonst nur Liebesschnulzen anschauen und bewerten, sollten nicht über Action-Filme urteilen, deren Anliegen es nicht ist zu zeigen wie schön die Liebe ist. Ein wenig ähnelt die Mitte des Films einem Endzeit-Drama, in dem Außerirdische die Menschheit vernichten, wie Skyline.
Transformers 3 hat fast alles gezeigt, was ich sehen wollte: Roboter, die sich verwandeln, viel Action und supergeile Special Effects. Nicht jeder Film muss hochgeistig zeigen was Wirklichkeit ist und was nicht. Eine Dokumentation schaue ich mir selten im Kino an. Dort möchte ich nach Arbeitstagen einfach abschalten, und in eine andere Welt eintauchen ohne mir Gedanken zu machen ob das wirklich realistisch sein könnte. Ob 3D hier nötig war, darüber lässt sich streiten. In ein paar Szenen, wie den Flügen durch die Stadt, wäre es schade gewesen, wenn kein Real3D die optischen Effekte aufgewertet hätten.
Der Artikel wurde am 30.06.2011 von Stefan Kremz + veröffentlicht.
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