In der virtuellen Umgebung: Oracle Virtualbox
Aufgrund von Problemen mit dem Start des VMware-Players nach angeblich erfolgreicher Installation habe ich mich mal mit einer Alternative vertraut gemacht. Vor kurzem las ich von VMware noch, dass ihr Produkt konkurrenzlos sei. Das mag für die kommerzielle Versionen stimmen, die kostenlose Player-Edition jedoch hat in der Virtualbox von Oracle eine würdige, kostenlose Alternative.Man muss sie nicht einmal vom Hersteller herunterladen, sondern ist beispielsweise bei Ubuntu gleich dabei. Man sollte nicht vergessen auch gleich die „Guest Addions“ mitzuinstallieren, sonst muss man später sämtliche Dateien, die man auf den Client vom Host transferien möchte per USB oder gebrannter CD / DVD übertragen, was sehr umständlich ist.

Der Virtualbox-Manager von Oracle nachdem das erste Betriebssystem installiert ist, welches hier Windows XP ist. Die Installation übrigens selbst war schon ein Abenteuer an sich, da ich zuerst bei der Seriennummer eine 8 mit einem B verwechselte, also viel Spaß mit der automatischen, telefonischen Microsoft-Hotline hatte, und dann mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass Windows XP von Microsoft nicht weiter unterstützt wird.

Der berühmte Start-Bildschirm von Windows XP in der Virtualbox.

Frisch nach der Installation zeigt sich Windows im Fenster. Zu Beachten ist das Menü im oberen Teil und die Icons im unteren Bereich des Fensters. Die Icons zeigen Aktivitäten der Festplatte, des CD/DVD-ROM-Laufwerkes, angeschlossenen USB-Laufwerken, Zugriffe auf die gemeinsamen Ordner und des Netzwerkes.
Ein Vorteil, den Virtualbox gegenüber VMware besitzt ist die Mauszeigerintegration. In VMware ist die Maus jedes Mal gefangen, wenn man dort auch nur hineinklickt. Schon oft hatte ich dann Probleme die Maus dort wieder zu befreien. In der Virtualbox ist die Mausintegration immer erst einmal deaktiviert in der Grundeinstellung. Natürlich kann das auch stören wenn man dann hauptsächlich in der Box arbeitet.

Mit Hilfe der Gasterweiterungen kann man einfach ein zusätzliches Laufwerk erstellen, mit dem man auf den Host zugreifen kann, um Dateien zu transferieren. In einem Forum habe ich den Vorschlag gelesen, wenn man nicht das Geld für CD`s ausgeben möchte, so kann man doch dafür auch ein USB-Laufwerk verwenden.. Diese Wege sind natürlich möglich, aber total umständlich.

Um die Gasterweitung nutzen zu können, muss die Ordnereinstellung eingestellt werden im Orage Virtualbox Manager.

Spezielle Tastenkombinationen wie STRG + ALT + ENT werden auch in der Virtualbox per Menü gesendet.

Wenn man das Fenster einfach schließen möchte, so wird noch einmal nachgefragt ob man an dieser Stelle speichern möchte, oder dieser tatsächlich einem harten Ausschalten dienen soll.
Wenn man jedoch nur einzelne Programme laufen lassen möchte unter Linux, die nicht hardwareabhängig ist, so würde ich jederzeit auf Wine setzen. Mein Photoshop 5.0 läuft heutzutage besser mit Wine als unter einem aktuellen Windows.
Der Artikel wurde am 23.10.2011 von Stefan Kremz + veröffentlicht.
Windows, Microsoft, Start, Dateien, Host, Maus, Manager, Fenster, Alternative, Icons, Installation, Virtualbox, Oracle, Laufwerk, Wine
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