Online-DVD-Verleih
Wenn man sich ständig andere Filme ansehen will, muß man man entweder Premiere haben. Seit deren neustem Softwareupdate haben es Schwarzseher aber auch wieder sehr schwer. Bis diese illegale Software an die neue Verschlüsselungsmethode angepasst ist werden noch Monate vergehen, beziehungsweise sind bereits vergangen. Aber bis auf den Sci-Fi-Kanal habe ich auch noch nicht soviele interessante Filme, Serien oder Dokumentationen in der Programmzeitschrift gesehen, die ein Abo rechtfertigen würden. Die sogenannten aktuellen Filme sind immer auch schon seit Monaten auf DVD erhältlich, und man muß sich auch wieder wie beim Fernsehen-Schauen beeilen, dass man pünktlich zu Hause ist. Dann ist länger Arbeiten ganz schlecht, Besuche bei Freunden müssen schlagartig beendet werden.Möchte man also einen Film aktuell sehen gibt es erstmal nur das Kino. Hat man aber keine Lust auf einen vollen Kinosaal mit hoher Lautstärke ohne die gemütlichkeit des heimischen Wohnzimmers, so muß man warten bis die DVD erschienen ist. Diese kann man dann kaufen oder leihen. Im Verleih um die Ecke zahlt man dann natürlich für jeden Tag, den man die DVD bei sich herumliegen hat. Ist der Verleih nicht um die Ecke, so kommen auch noch die Kosten für das Benzin des Autos oder die Zeit um dorthin zu laufen hinzu.
Wem auch das zuviel ist, dem bleibt nur das Warten bis er im Fernsehen erscheint, und das kann bei den Preisen der Produktionen manchmal lange dauern. Ob Segen oder nicht, da werde ich mich gern drum streiten: Ich hasse Werbeunterbrechungen. Bei spannenden Filmen und Serien wird immer an der spannendsten Stelle unterbrochen. Natürlich hat man so die Gelegenheit die Pause für einen Gang ins Bad zu nutzen, doch wer macht das schon an der spannendsten Stelle? Bei Horrorfilmen ausgeschlossen, schließlich könnte auf dem Weg das Monster des Films warten.
Die letzte Möglichkeit um sich aktuelle Filme anzusehen, sich nicht an Zeiten zu halten, an denen sie begonnen haben, ohne nervige Werbeunterbrechnung ist für mich der Online-DVD-Verleih. Mit ein paar Jahren Erfahrung mit dieser Methode sich Filme anzusehen kann ich sagen, dass sich nur Flatrates wirklich lohnen. Man setzt die Filme, die man gern sehen möchte auf eine Liste, und sie werden einem dann per Post zugesendet, wenn sie verfügbar sind. Der Vorteil ist, dass man die Filme solange behalten kann, wie man es möchte. Erst wenn man diesen nicht mehr sehen kann, schickt man ihn zurück, indem man die DVD einfach wieder in den Versandumschlag des Onlineverleihs schiebt, und auf dem Arbeitsweg einfach in den Briefkasten der Post einwirft. Meist sind die Versandkosten bereits in den Flatrate-Kosten enthalten, wenn man innerhalb Deutschlands wohnt. Nachdem diese beim Verleiher angekommen ist, wird dann die nächste Wunsch-DVD von der Liste versendet.
Doch solangsam scheinen auch diese vom Aussterben bedroht zu sein. Namenhafte Verleiher wie Amazon oder Amango verschwinden vom Markt oder werden aufgekauft.
Derzeit sind mir nur noch zwei Verleiher bekannt, wo die Flatrate wirklich noch Flatrate ist.
Lovefilm, eine Tochtergesellschaft vom Kinokonzern UCI, die auch den Verleih von Amazon aufgekauft hat, hat zwei Flatrates. Entweder man bekommt immer eine oder zwei DVD`s, die man dann gleichzeitig zu Hause hat. Alle Versandkosten sind in den Flatratekosten enthalten.
>> Lovefilm
Das gleiche gilt auch für Filmtaxi. Aber Vorsicht. Filmtaxi hat viele verschiedene Abrechnungsarten. Nur die echte Flatrate ist inklusive der Versandkosten.
>> Filmtaxi
Als Alternative zu den beiden ist mir noch Videobuster bekannt. Jedoch zahlt man für jeden DVD-Versand einzeln. Das hat natürlich einen Vorteil, wenn man die jeweilige DVD immer sehr lange behält, aber ob man dann wirklich noch eine Flatrate benötigt? Diese ist bei denen dafür umso günstiger.
>> Videobuster
Der Artikel wurde am 21.12.2008 von Stefan Kremz veröffentlicht.
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