Google-Adsense Deaktivierung
Vor knapp zwei Monaten habe ich vom Google Adsense-Programm die Deaktivierung erfahren. Nach einigem Suchen in anderen Blogs, denen das auch passiert ist, habe ich gelesen, dass andere direkt des Klickbetrugs schuldig befunden wurden. Jedoch kann ich mich mit reinem Gewissen von einem Betrug freisprechen.Nie wieder Google-Adsense schalten zu dürfen ist zwar traurig, aber kein Weltuntergang, denn wie berichtet habe ich bereits nach Alternativen gesucht, und unter anderem Adscale gefunden, welche Kampagnen haben, die rein auf TKP, also der Anzahl der Werbeeinblendungen beruhen. Dieses Verfahren empfinde ich als sehr viel ehrlicher.
Das derzeitige Klickverfahren scheint für den Kunden selbst wahrscheinlich meist vorteilhafter zu sein, wenn niemand klickt und man tagelang Werbung auf fremden Seiten schalten kann ohne auch nur einen Cent auf den Tisch legen zu müssen. Aber wenn dann mal jemand klickt um man als Kunde dann nicht direkt etwas an Denjenigen verkauft und man einen Neukunden in seinem Sytem hat, ist die Meckerei groß, und der Schaden angeblich noch größer.
Immer wieder habe ich mich schon gefragt warum denn jemand auf so eine Werbung klickt. Entweder um Demjenigen einen Gefallen zu tun, auf dessen Seite sich der Benutzer gerade befindet und das dann eine Art Dank für eine gute Hilfe gewesen sein soll, oder weil die Seite nicht weitergeholfen hat, und die Werbung genau diese Hilfe verspricht. Doch wie groß sind die Chancen, dass Werbung passender ist? Mir ist das nun im Laufe der Zeit auf einer Webseite noch niemals passiert. Auf Google selbst habe ich schon ein paar Mal auf Google-Adword-Werbung geklickt, wenn die Werbung vielversprechender war. Aber das kann ich noch immer an einer Hand abzählen, so oft wie das nur vorgekommen ist.
Der andere Grund warum Menschen auf Werbung klicken ist, weil sie dem Werbenden oder dem Besitzer der Webseite, auf dem die Werbung geschaltet wird, schaden will. Man soll zwar nicht vom Schlimmsten ausgehen, aber eine Begründung warum ich TKP-Kampagnen für ehrlicher halte.
Original-Email vom Google-Adsense-Team zur Deaktierung
Hallo Stefan Kremz,
beim Durchsehen unserer Aufzeichnungen haben wir festgestellt, dass Ihr
AdSense-Konto ein Risiko für unsere AdWords-Kunden darstellt. Würden
wir Ihr Konto weiterhin in unserem Publisher-Netzwerk zulassen, könnte
unseren Inserenten dadurch ein finanzieller Schaden entstehen. Deshalb
haben wir Ihr Konto deaktiviert.
Wir haben diese Maßnahme ergriffen, um sowohl die Interessen unserer
Inserenten als auch die unserer AdSense-Publisher zu wahren. Es ist uns
bewusst, dass dies zu einigen Unannehmlichkeiten führen kann. Wir
danken Ihnen im Voraus für Ihr Verständnis und Ihre Kooperation.
Sollten Sie weitere Fragen zu Ihrem Konto oder zu den von uns
ergriffenen Maßnahmen haben, antworten Sie bitte nicht auf diese
E-Mail. Weitere Informationen erhalten Sie unter
https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?answer=57153&hl=de.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Google AdSense-Team
Der Artikel wurde am 09.01.2009 von Stefan Kremz veröffentlicht.
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Dieter Gotzen aus Hückeswagen (07.02.2009 - 00:29)
Man kann und sollte es auch anders sehen. Wenn jemand eines Betruges bezichtigt wird, dann sollten schon Fakten auf den Tisch gelegt werden. Passiert dies nicht, würde ich eine Selbstanzeige in Betracht ziehen. Denn dann müsste Google seine Unterlagen offen legen. Denn eine solche Beschuldigung ist harter Tobak.
Mal zur Google-Werbung: ich klicke oft auf Werbeeinträge z. B. in Blogs, wenn sie interessant erscheinen. Wenn alerdings der Werbetreibende seine dann viel versprochene Leistung überhaupt nicht einhält, war es für ihn raus geworfenes Geld. Und davon gibt es mehr als genug.
So wurde ich von einem Besucher böse angeschrieben, weil eine meiner Google-Anzeigen auf eine nicht erreichbare Webseite verwies.
Grüße aus NRW
Dieter
Mal zur Google-Werbung: ich klicke oft auf Werbeeinträge z. B. in Blogs, wenn sie interessant erscheinen. Wenn alerdings der Werbetreibende seine dann viel versprochene Leistung überhaupt nicht einhält, war es für ihn raus geworfenes Geld. Und davon gibt es mehr als genug.
So wurde ich von einem Besucher böse angeschrieben, weil eine meiner Google-Anzeigen auf eine nicht erreichbare Webseite verwies.
Grüße aus NRW
Dieter
Stefan Kremz aus Berlin (07.02.2009 - 00:36)
Hallo Dieter
Ich sehe es genauso, dass man nicht einfach beschuldigen kann. Aber Google kann wohl doch, leider.
Viele Grüße
Stefan
Ich sehe es genauso, dass man nicht einfach beschuldigen kann. Aber Google kann wohl doch, leider.
Viele Grüße
Stefan

