Johnny Cash Biografie Walk the line
Johnny Cash nahm heute vor 40 Jahren mit June Carter und den Tennessee Three sein erstes Live-Album "At Folsom Prison" in einem Gefängnis auf. Das aus diesem kühnen Vorhaben hervorgegangene Album "Johnny Cash At Folsom Prison" ist noch heute legendär und wurde im selben Jahr mit dem Grammy als bestes Album ausgezeichnet.Er wurde bekannt als der Man in black, auf seiner ständigen schwarzen Kleidung. Er hat zu Lebzeiten ungefähr 500 Songs geschrieben und veröffentlicht. 1980 erhielt Johnny Cash die höchste Auszeichnung, dieman als in der Country-Musik bekommen kann. Er wurde in die Country Music Hall of Fame aufgenommen und war mit 48 Jahren der jüngste lebende Künstler, dem diese Ehre zuteil wurde. 1992 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und galt für die meisten jüngeren Rockmusiker nach wie vor als legendär. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte Johnny Cash am 5. Juli 2003 bei einem Konzert im Carter Family Fold, als er bereits im Rollstuhl, und seine Frau June Carter bereits verstorben war. Er starb am 12. September 2003, im Alter von 71 Jahren im Baptist Hospital in Nashville an Lungenversagen. Er wurde neben seiner Frau auf dem Friedhof "Memory Gardens" nahe seinem Wohnhaus in Hendersonville, Tennessee, bestattet.
In der Filmbiografie "Walk the line" wird sein Leben gut von Joaquin Phoenix dargestellt. June Carter wurde gespielt von Reese Witherspoon.
Bereits als Kind hörte er sich die Musik der Familie Carter an, und konnte June sofort erkennen, und empfand ihren Gesang als den Schönsten. Zu diesem Zeitpunkt (1944) verstarb auf Grund eines Unfalls mit einer Kreissäge sein Bruder Jack. 1950 wird Johnny bei der US Air Force in Landsberg am Lech stationiert, wo er sich seine erste Gitarre kauft, und seine ersten eigenen Songs schreibt. Nach seiner Militärzeit heiratet er seine Frau Vivian Liberto, mit der zusammen 2 Kinder hatte.
Beruflich jobt Cash als Vertreter für Elektrogeräte, mehr schlecht als erfolgreich. Sein Traum war es jedoch immer Musik zu machen. Eines Tages kommt Cash am Studio von Sun Records vorbei und lernt den Besitzer und Produzenten Sam Phillips kennen, dem er zusammen mit seinen beiden Bandkollegen vorspielen darf. Nach dem ersten Gospelsong erhält er jedoch eine Absage und darf ihm noch einen Song vorspielen, der ihn wirklich bewegt. Mit diesem hat er dann den Produzenten überzeugt, und darf in das Label eintreten, für das auch unter anderem Roy Orbison, Elvis Presley und Jerry Lee Lewis ihre Songs schrieben. Während seines ersten öffentlichen Auftritts lernt er dann auch Junge Carter persönlich kennen, und geht mit den anderen Musikern zusammen auf Tour. In seinem Leben läuft nun alles wie er und seine Frau es sich erträum hatten mit einem eigenen schuldenfreien Haus. Doch nach einiger Zeit leidet Johnny Cash unter starker Drogensucht, was nach einem Drogenschmuggel zur Ehekrise und späteren Trennung der beiden führt.
Im Film hilft ihm nach einiger Zeit June Carter aus dieser Sucht und zurück ins Leben. Sein erstes Konzert nach diesem Comeback ist das besagte erste Live-Album im Gefängnis, da er von dort viele Briefe erhalten hatte von Insassen, die seine Musik sehr mochten. Auf der Heimfahrt im Bus weigert sich June Carter zum wiederholten Mal, Cashs Frau zu werden. Der Film endet damit, dass Johnny Cash ihr während des gemeinsamen Vortrags des Songs Jackson auf der Bühne einen Heiratsantrag macht, den sie schließlich annimmt. Beide waren danach bis zu dem Tod von June Carter noch 35 Jahre lang verheiratet
Die Produktionskosten des Films betrugen etwas 25 Millionen US-Dollar. Joaquin Phoenix lernte Gitarre und zusammen mit Reese Witherspoon nahm er monatelang Gesangsunterricht, mit denen sie zusammen 13 Songs selbst zum Film beitrugen.
Die überwiegende Kritik des Films war gut. Einige waren nur der Meinung, dass Cash`s besondere Bedeutung für die Musikszene nicht deutlich genug herüberkommt. Kathy Cash, Johnny`s Tochter aus erster Ehe kritisierte jedoch mehr, dass seine Mutter in einer Nebenrolle als kleine Psychopathin dargestellt wurde. Dieses entkräftete John Carter Cash, der Produktionsleiter und Sohn von Johnny Cash aus zweiter Ehe damit, dass in dem Film das Leben von Johnny Cash und June Carter dargestellt werden sollte, und damit dieser Effekt unbeabsichtigt geschehen sei.
Alles in allem ein toller Film mit vielen emotionsauslösenden Momenten, der mich dieser Musik aus alten Zeiten ein Stück näher brachte.
Der Artikel wurde am 13.01.2009 von Stefan Kremz veröffentlicht.
Ähnliche Artikel in diesem Blog
Soundtracks vom 18.10.2008
Alice im Wunderland vom 16.12.2009
Inception vom 04.09.2010
Kokowääh vom 05.02.2011
Der Plan vom 14.03.2011
Soundtracks vom 18.10.2008
Alice im Wunderland vom 16.12.2009
Inception vom 04.09.2010
Kokowääh vom 05.02.2011
Der Plan vom 14.03.2011
Nici aus Wuppertal (13.01.2009 - 11:27)
Huhu,
ein toller Film. Ich selbst habe ihn auch schon etliche Male gesehen. Was auch daran liegt, dass Reese Witherspoon eine geniale Schauspielerin ist :)
Liebe Grüße
Nici
ein toller Film. Ich selbst habe ihn auch schon etliche Male gesehen. Was auch daran liegt, dass Reese Witherspoon eine geniale Schauspielerin ist :)
Liebe Grüße
Nici
Buddy aus Hamburg (30.03.2009 - 12:18)
Der Film hat mir auch sehr gut gefallen. Das Leben schreibt doch noch immer die besten Stories.

