Nach Microsoft gehts weiter
Was macht ein Ex-Software-Chef, wenn er nichts mehr mit Software zu tun hat? Diese Frage hat Bill Gates nun endlich beantwortet.Auf einer Gala ließ er vor "Bessergestellten" hunderte von Moskitos los mit den Worten, dass in ärmeren Ländern Menschen mit Malaria infiziert werden könnn von Moskitos. Seine Foundation kümmert sich schon seit Jahren um Aidskranke in der dritten Welt.
Nach langer Suche habe ich nun endlich auch mal etwas Positives über Windows entdeckt. Man hat mit dem legalen Kauf der Software also die ärmeren Menschen in der Dritten Welt unterstützt.
Nach heutigen Berichten kam heraus, dass 70% aller Windows-Nutzer noch immer Windows XP nutzen. Ist doch klar, wer sich keinen neuen Computer mit Betriebssystem gekauft hat, hätte sich ein Windows Vista kaufen müssen. Raubkopien sind von dem Betriebssystem schwerer zu erstellen und die Freischaltung nach der Testperiode ist einfach schwerer zu umgehen als bei Windows XP.
Desweiteren ist Windows Vista wieder noch systemressourcenliebender geworden. Schönes Wort, oder? Man braucht also mehr Arbeitsspeicher, damit das Betriebssystem einigermassen läuft. Außerdem wird in vielen Foren und Blogs viel Blödsinn behauptet, wenn es um Vista geht. Woher dieses Wissen jeweils stammt ist mir unerklärlich.
Vista hat einfach ein schon übertriebenes Rechtesystem. Grundsätzlich ist ein Rechtesystem bei einem Betriebssystem unumgehbar, und bis Windows XP empfand ich es immer als lächerlich. Seit Windows Vista nehme ich Microsoft das erste Mal wirklich ernst, auch wenn es übertrieben ist, dass ich mir keinen Ordner auf c:\ anlegen darf, wenn ich keine Administratorrechte habe. Aber das wird wohl mit Windows 2019 endlich korrigiert werden.
Aber was zum Teufel soll Windows 7, wenn sie es nicht einmal schaffen, Windows Vista - was eigentlich geniale Vorteile in Sachen Sicherheit bietet - an den Mann zu bringen? Man kann doch nicht jede Version so übergehen wie es damals bei Windows ME der Fall war. Genau, so ein Betriebssystem gab es wirklich mal. Die Menschen haben es nicht angenommen, also wurde das nächste auf den Markt geworfen. Das nennt man mal Verschwendung von Ressourcen.
Wenn meine Festplatte nicht schon wieder einen Knacks hätte, wäre bei mir schon wieder ein aktuelles Debian installiert. Aber Linux ist ein wenig empfindlicher, was kaputte Sektoren auf Festplatten angeht.
Der Artikel wurde am 06.02.2009 von Stefan Kremz veröffentlicht.
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