Obama und die NASA
Bisher ist immer noch unklar wie der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu den außerplanetaren Expeditionen der Menschheit steht. In den Medien heißt es nur dass Barack Obama die NASA zappeln läßt.In den Nachrichtenmagazinen hat Google nicht einmal passende Anzeigen parat, denn die einzige Anzeige zeigt nur einen Werbepartner, der einem helfen kann seinen Mundgerucht loszuwerden. Oder hat das etwas mit der NASA oder dem neuen Präsidenten zu tun?
Es ist zumindest die erste Einführungsparade eines Präsidenten in sein Amt gewesen, bei dem die NASA nicht offiziell vertreten war. Aber ein Geschenk hat die NASA ihm doch gemacht, denn zur Parade war das zukünftige Mondgefährt zugegen, was in knapp zwöf Jahren den Mond unsicher machen soll mit guten 10 km pro Stunde.
Ob der Präsident mit dem heißen Ofen nun irgendwo in seinen Gärten herumfährt? Ob seine Kinder auch mal ans Steuer dürfen? Fragen über Fragen.
Nach dem George W. Bush zu seinen Amtszeiten die Weltraumprogramme mehr eingefroren hat, und Europa mehr vom Kuchen des Weltraums abgegeben hat, sogar das SpaceShuttleProgramm ab 2011 ganz beerdigt hat, wird es so langsam mal Zeit für eine klare Äußerung, denn die Zukunft der Weltraumerforschung kann nicht in Europa und Asien allein liegen. Die Zukunft kann nicht darin liegen weiterhin mit russischer Hilfe Raketen zu starten, die man nicht wieder verwenden kann. Das russische Buran-Programm wird schließlich auch nicht wiederkommen.
Vor Jahren gab es noch das Modell des papierlosen Büros. Inzwischen ist klar, dass das nicht funktioniert. Es gibt immer mehr Daten und Statistiken, und immer mehr auf Papier, schon da Strom für jede Visualisierung auch Geld kostet.
Umweltfreundlichkeit wird also wie immer nur auf den Bürger abgewälzt. Um die großen Einzelkosten und Belastungen macht sich keiner Sorgen, denn diese werden vom Steuerzahler getragen. Ich mag das Design der SpaceShuttles zu sehr, als dass diese ganz verschwinden sollten, und bin gespannt auf einen eventuellen Nachfolger.

Der Artikel wurde am 06.02.2009 von Stefan Kremz veröffentlicht.
